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[Mode] Bella Freud x Fred Perry

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Das ich ein großer Fan von Fred Perry bin ist ja bestimmt schon hinlänglich bekannt. Neben all den anderen kollaborationsfreudigen Marken hat auch Fred Perry eine Zusammenarbeit mit einer bekannten Designerin am Start, Bella Freud, die Urenkelin von Sigmund Freud. Meiner Meinung passt hier Marke und Kollaborateur (was ein Wort!) zusammen wie Arsch auf Eimer. Aber seht selbst, hier gibts die ganze Kollektion.

http://vimeo.com/99255208

Diese Mütze muss unbedingt auf die Wunschliste:

Kampagnenfotos via LesMads, Produktbilder via Fred Perry Onlineshop

[Schuhe+Meinung] Das alljahreszeitliche Konsumproblem

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Tamaris neu 2

Ich habe mich verliebt, jawoll, ziemlich verliebt. Zwar gibt es Herrn Meschuhgge schon länger, aber ihm ist deutlich bewusst, dass in meinem Herzen oft andere Dinge zusätzlich herumschwirren. Generell handelt es sich dabei meistens um gute Bücher, wunderbare Musik, traumhafte Filme oder eben perfekte Schuhe. Passend zum Start in die neue Saison hat es mich also erwischt und das Objekt der Begierde sind folgende Lieblinge, die ich euch schon vorgestellt habe:

Seit Tagen kreist mein Finger um den Bestellbutton herum, aber da momentan das Geld nicht allzu locker sitzt, bin ich vorsichtig und zögerlich. In einem akuten Anfall von Konsumkritik, den man immer mal wieder haben sollte, habe ich mich dann einmal ehrlich gefragt, ob ich diese Schuhe denn umbedingt brauche. Die ehrliche Antwort ist: Nein. Ich besitze sage und schreibe 5 (in Worten: fünf) Paar schwarze Stiefeletten. Stiefeletten sind nämlich meine eigentlichen Lieblingsschuhe, da sie für mich eine Coolness sondergleichen ausstreichen. Röhrenjeans ein bisschen hochkrempeln, Stiefeletten drunter und easy Shirt drüber und schon ist man angezogen, aber nicht verkleidet. Und wie die Ärzte schon an den Adressat Westerland gesungen haben: “Diese eine Liebe wird nie vorüber gehen”.  In dieser Manier und um mir persönlich dies einmal zu visualieren, habe ich für euch meine zwei größten Leidenschaften kombiniert: Stiefeletten und Bücher. Das ist jetzt auch ein wenig Seelenstriptease, schließlich lasse ich auch nicht jeden in mein Bücherregal gucken!

akira 1

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Inspiration der Woche 36

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Der Sound von Kleidung

Cos hat sich eine tolle Kampagne einfallen lassen, in der sie den Sound ihrer Kleidung im Alltag nachempfindet, übertrieben laut und genau natürlich aber auch sehr interessant. Sehen könnt ihr das Ganze hier bei Garance.

 

 

 

Musik

Fahrt sofort den Rechner runter

Sagt eure Termine ab

Schaltet euer Handy aus

Ab aufs Rad und in die Stadt

Kopf in den Fahrtwind

Hände vom Lenker

Jeder zieht das an, was in seiner Kindheit Trend war.

Gestern gehört sofort verknallt, nach “Die Stadt gehört wieder mir” ein weiterer Knaller von Fiva. Das könnte diese Woche nochmal auf Dauerschleife gehört werden, wenn es wieder ein wenig wärmer werden soll.

 

 

 

Editorial

Dolce und Gabbana verzücken uns seit einiger Zeit mit ihren opulenten, typisch sizilianischen Entwürfen, die in mir Eindrücke von Sonne, Meer, katholischen Kirchen, byzantinischer Geschichte und gutem Essen entstehen lassen. Und gerade an grauen Spätsommer-/Frühherbsttagen ist das ideal um sich ein wenig wegzuträumen. Hier gibt es alle Fotos des Editorials der Vogue Japan

 

Bilder via Honestly…WTF

[Schuhe] Dokutipp: “God save my shoes”

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Diese Woche fängt gut an, denn auf Arte online kann man sich nun eine Woche lang die TV-Doku “God save my shoes” ansehen. Genau das Richtige bei diesem grauen Wetter und beginnenden Herbstgefühlen. Zugegebenermaßen gibt es wichtigere Themen als High Heels im Moment, aber als schöne Abendgestaltung für alle meschuhggen Ladies und Drag Queens out there genau das richtige. Viel Spaß damit, zum Video hier entlang.

Bild via.

[Meinung] Von Isabel Marant und meiner Mutter

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Es gab Zeiten, da bedeutete mehr auch wirklich mehr. Mehr Schminke war besser als weniger, mehr Schmuck sowieso und die Absätze der Schuhe konnten nicht hoch genug sein. Mittlerweile ist das alles anders und wir predigen es so weiter, wie wir es seit einiger Zeit eingebleut bekommen: “less is more”. Natürliche Schönheiten sind gefragt: weniger Make-up, weniger Schmuck, flache Schlappen. Wir tragen wieder mehr Jeans und davon die weniger auffälligen Modelle: straight cut, Boyfriendjeans oder boot cut. Vage Erinnerungen an krasse ripped jeans mit 300 Fransen und noch mehr Schnitten drin, extreme Schlaghosen oder gar Modelle mit Glitzersteinen, Aufschriften oder Farbverläufen kommen ab und zu aus dem Nebel der Erinnerungen, erscheinen aber so weit weg wie die eigenen Kindertage. Wir tendieren zu lässigem, flachen Schuhwerk, dass erst gar nicht versucht unsere Körperhaltung zu verbessern. Gemütliches Schlurfen ist in und wird überall praktiziert. “Heb’ doch mal die Füße” ist wohl der Satz der heutigen Müttern kaum noch auf der Zunge liegt, schluffen sie doch selbst nicht besser in ihren Pantoletten, Birkenstock oder Flipflops herum.

via Miss Twinkle

Meine Mutter hat immer noch den Ausdruck “angezogen” auf den Lippen. Wenn sie von “angezogenen Leuten” spricht, meint sie damit nicht das Gegenteil von FKKlern, sondern Menschen deren Stil sie begeistert, die elegant gekleidet sind und “etwas hermachen”. So wurden meine Einkäufe häufig als “damit siehst du aber nicht abgezogen aus” kritisiert oder eben anders herum in den Himmel gelobt. Frauen sehen heute aus, als ob sie morgens einfach etwas aus dem Schrank gezogen und sich übergeworfen hätten. Da werden Längen kombiniert, von denen mir erzählt wurde, dass der Träger davon Ausschlag bekommen sollte, falls er jemals auch nur an solch eine Kombination denken sollte. Farben werden gecolourblockt, die sich laut meiner Erziehung beißen und in der kindlichen Vorstellung, die ich noch allzu oft habe, erscheinen dann aus den Kleidungsstücken farbige kleine Piranhas, die sich gegenseitig verschnabulieren. Birkenstocks, die ich vor Jahren niemals vor meiner Haustüre getragen hätte, flanieren jetzt über die Kö und die Maximiliansstraße.

Ich finde das ganz wunderbar und sehe mich der Generation meiner Eltern gegenüber als Verfechter einer neuen Lässigkeit. Natürlich liebe ich weiterhin die klassischen Schnitte und Entwürfe der 50er, 60er Jahre, die sehr schick und elegant waren, jedoch meine ich, dass wir als Frau von heute nicht mehr dem Rollencliché der perfekt aufgeputzten Hausfrau und Mutter entsprechen müssen. Zeiten ändern sich eben, dass war schließlich schon immer so, sage ich in Diskussionen mit meiner Mutter, die beharrlich darauf besteht, dass schlampig, eben nicht-angezogene Frauen nichts aus sich machen würden. Der ewige Generationenkonflikt: Alles anders machen als die Generation davor, bevor es einem mit zunehmendem Alter dämmert, dass das was die “Alten” machen, teilweise schon ziemlich gut war.

via Freshnet

Doch dann die Erkenntnis: Auch die scheinbar gedankenlosen, schönen Isabel Marant-Trägerinnen überlegen morgens am Kleiderschrank sicherlich einige Zeit lang, was sie wie und wo kombinieren sollen um eben diese Nonchalant/Noncare/Nomcare/(Bitte tragen Sie hier ein trendy Wort ein)-Attitüde perfekt auszudrücken. Auch der lässige Parisiennechic orientiert sich an Klassikern und an modernen Trends. Und liegen nicht viel mehr Gedanken einem legèrem Outfit zugrunde als einem klassischen, bei dem man genau weiß, dass einem weiten Rock ein schmal geschnittenes Oberteil geschuldet ist? Sind wir heute nicht sogar noch mehr Sklaven von Trends, Darstellungswahn und Attitüde? Oder hat sich einfach nur alles verlagert und wir praktizieren genau dasselbe mit anderen Schnitten, Farben, Dingen? So jedenfalls erschien es mir heute morgen, als ich die Bilder der neuen Resort Kollektion von Isabel Marant gesehen habe. Für mich sind diese Designs absolut nichtssagend, aber genau um so zu sein braucht es viele Gedanken dahinter und viel Arbeit, die dort drin steckt. Ich glaube also keinem, der mir erklärt, dass er “schnell einfach ein Oberteil und eine Hose völlig gedankenlos übergeworfen” hat. Damit möchtest du dich unabhängig machen und genau das schaffen wir alle nicht so recht. Anstrengungslos chic? Nein, ich denke, wir sind eher alle angestrengt lässig. Übrigens in allem: Kleidung, Attitüde, Werte. Ob mir das so gefällt?- Ich weiß ja nicht…

[fashion] Autumn clothes

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collage kleidung herbst

Kleidung für den Herbst und Winter bedeutet meist Strick, Mäntel und Collegejacken. Das die kühlere Jahreszeit jedoch noch mehr bereit hat, sollte aber längst bekannt sein. In den ersten kühlen Tagen bieten sich Cardigan an, von denen ich persönlich nie genug kriegen kann.Dann sind auch längere Röcke und lange Hosen wieder ein Genuss und die verschiedensten Oberteile-Unterteile-Kombinationen können getestet werden. Ging es in den heißen Tagen darum möglichst wenig Stoff zu tragen, so können jetzt Lagen eingesetzt werden und der Zwiebel als perfektes Schälobjekt Rechnung getragen werden. Oben in der Collage gibt es die bisherigen Highlights meinerseits in den Onlineshops. Aber es wird täglich mehr, seid gewarnt!

Clothing for autumn and winter is typically wool, coats and college jackets. But we all have learned that it can be so much more. While summer always forces us to wear as little fabric as possible, autumn invites us to experiment again and dress accordingly to our favourite vegetable: the onion. Cardigans are everywhere and combinations of shirts and sweaters as well as skirts and tights are coming our ways. Above you see my current favourites from the online shops but it’s getting more and more by the day, be warned!

Sweater grey/black – Liebeskind

wool coat rosé – Zara

yellow sweater – H&M

leather coat – Zara

Cardigan – Fred Perry

Skirt with cut-outs – Zara

Shirt with zebras – & other stories

Jacket -Barbour via Zalando

 

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[fashion + TV] Being Clara Oswald

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Das Wochenende stand ganz klar im Zeichen eines Mannes: Dr. Who. Letzenden Samstag kam endlich die erste Folge der 8. Staffel, die international in den Kinos ausgetragen wurde. Schon seit lange mag ich die kultige Science Fiction Serie vom zeitreisenden Doctor, der zusammen mit seinen Begleitern allerhand Abenteuer zwischen Zeit und Raum verbringt. Die Serie, die vor allem aus der Feder Steven Moffats kommt, der auch einer der tragenden Köpfe bei Sherlock ist, hat Millionen Fans rund um den Globus und daher beschäftigen sich auch einige Seiten im Netz mit ihr. Neben dem  Doctor, der immer wieder sein Äußeres ändert,, sind dabei vor allem auch immer seine Begleitungen interessant. Aktuell ist es Clara Osswald die ihn bei Laune und besserer Geistesgesundheit hält. Der aktuelle companion überzeugt dabei durch ihren sehr traditionell britischen Stil, der auch immer ein wenig an die 60er erinnert. Beides finde ich klasse und daher kommt hier ein kleines Clara Osswald-Special:

I am a big Doctor Who fan and last weekend was all about him as the first episode of the 8th season was in cinemas internationally. Not only the main character is of vital interest for us fans, but also his companions who travel with him through time and space. Current companion Clara Oswald has a very british, 60s-like style that inspires me immensly. Here’s a small Clara special:

collage clara

Im Uhrzeigersinn/ clockwise

  • Schal + Tasche in rotem Karo: Lookbook Asos Herbst/Winter
  • schwarzes Kleid mit Blumendruck: Orla Kiely
  • Mehrteiler in Karo:  Lookbook Asos Herbst/Winter
  • Kleid in Karo-/Hahnentritt:  Lookbook Asos Herbst/Winter
  • Schal bunt: Monki
  • Überwurf in Karo:  Lookbook Asos Herbst/Winter
  • Rock + Oberteil in grau:  Asos
  • Boots mit Lackspitzen: & other stories
  • blaues Kleid mit Aufdruck: Paul & Joe Sister Kleid – Asos

 

Und auch die Fanmädels von fashion of doctor who haben einiges dazu schon recherchiert:/

Furthermore,other fans have been devoted for a long time, e.g. the ones from fashion of doctor who.

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Very British indeed!

 

copyright of the pictures is courtesy of the online shops. All Asos lookbook picture came via This is Jane Wayne.